Dienstag, 16. September 2014

Kalte Fusion: Hat das Warten bald ein Ende?

Bilder des zuletzt publizierten E-Cat Tests

Wer diesen Blog von Zeit zu Zeit liest, weiß, dass mich das Thema LENR/Kalte Fusion seit rund drei Jahren fasziniert. Und das aus gutem Grund, denn diese Technologie hat das Potential, alle anderen uns derzeit bekannten Energieformen überflüssig zu machen.
Es wäre eine absolut saubere und quasi unerschöpfliche neue Energiequelle.
Leider ist diese umweltschonende, neue Energiequelle den meisten Leuten aber nach wie vor völlig unbekannt, obwohl sich die Indizien in den letzten Jahren immer mehr verdichtet haben, dass diese Technologie tatsächlich real ist.
Ich möchte hier mal ein paar Links anführen, die meiner Meinung nach glaubhaft darstellen, dass an dieser Technologie mehr dran ist, obwohl uns die Schulphysik eigentlich das Gegenteil lehrt:
http://www.e-catworld.com

Nun wurde von Skeptikern stets entgegengehalten, dass die Testberichte des sog. "E-Cat" nie in einer namhaften Zeitschrift mit peer review erschienen sind. Genau das soll sich aber nun ändern. In der "E-Cat Szene" munkelt man, dass solch ein unabhängiger Bericht in einem namhaften Journal unmittelbar bevorsteht - einige meinen, dass das im September Oktober geschehen soll.
Wenn das tatsächlich der Fall sein sollte und die Ergebnisse des Testberichts überzeugen können bzw. positiv sind, dann dürfte energiepolitisch wohl kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.
Angeblich hat Andrea Rossi, der Erfinder des E-Cat, auch schon das erste industrielle Kraftwerk mit dieser Technologie an eine Firma ausgeliefert.
Leider ist uns weder bekannt wer diese Firma ist noch wo das Kraftwerk stehen soll. Aber auch das soll sich bis Ende des Jahres ändern. Rossi hat mehrmals gesagt, dass der Markt sein Richter sei und nicht die wissenschaftliche Gemeinschaft. Wenn er funktionierende und konkurrenzfähige Produkte auf den Markt bringen kann, ist es ihm egal was andere Leute über ihn schreiben/sagen.
Nun, wir werden ihn daran messen.
Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, ob dieser unabhängige Testbericht tatsächlich im Oktober veröffentlicht wird und falls ja, welche Auswirkungen er auf die Scientific Community und die Energie- und Wirtschaftspolitik haben wird.
Ich werde euch hier auf dem Laufenden halten!

Montag, 15. September 2014

Volker Pispers: Bis neulich 2014

Volker Pispers spricht mir wie immer aus dem Herzen. Wenn Pispers nicht so ein Meister seines Faches wäre, wären die Themen, die er anspricht, ja eigentlich zum Weinen.
Gönnt euch eine Stunde dieses politischen Kabaretts, das vom Feinsten ist:

Dienstag, 19. August 2014

Wie Kriege beginnen

Was haben alle Kriege der jüngeren Geschichte gemeinsam? Sie alle begannen mit einer Täuschung/Lüge.
Der Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser erklärt in diesem Interview genau, wie diese emotionalen Mechanismen funktionieren, um uns in den Krieg zu treiben.
Jeder politisch interessierte und aufgeklärte Mensch sollte dieses wichtige Interview gesehen haben:

Donnerstag, 14. August 2014

Humans Need Not Apply

Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem kann ich diese sehr gute Kurzdoku zum Thema "Technologische Arbeitslosigkeit" empfehlen:

Donnerstag, 17. Juli 2014

Filmtipp: Cocaine Cowboys 3


Ein sehr guter Film über das Drogenproblem in unserer Gesellschaft und den sog. "Krieg gegen die Drogen".

Filmbeschreibung:
"Seit im frühen 20. Jahrhundert aufrechte Puritaner das Thema für ihre Angstmacherzwecke entdeckten, führt der amerikanische Staat einen intensiven Kampf gegen illegale Drogen. In den frühen 1970er Jahren wurde die Angelegenheit von Präsident Nixon ohne Not offiziell zu einem Krieg hochgestuft, der als selbsterfüllende Prophezeiung dann schnell an Eigendynamik gewann und sich längst ebenso wie die dazugehörige Kriminalitäts-, Gefängnis- und Sicherheitsindustrie selbst ernährt. Von Menschen.

Im Stile eines Videospiels beschreibt Matthew Cooke den Drogenkrieg, indem er so tut, als liefere er eine Bedienungsanleitung für eine Dealerkarriere. Dahinter verbirgt sich eine messerscharfe und hochinformative Kritik an jener fatalen Gemengelage von Geschäftsinteressen und politischer Ignoranz, die allen besseren Erkenntnissen zum Trotz das Problem stetig nur verschlimmert. Witzig, aufschlussreich, gesäumt von berufenen O-Tönen aller Fraktionen."

Film bei Amazon/DVD/iTunes oder einer anderen Quelle deines Vertrauens. ;)
Bewertung bei IMDb.
In diesem Zusammenhang finde ich auch dieses Interview mit einem ehemaligen Polizisten passend.

Freitag, 20. Juni 2014

Apple: Aufrüsten und reparieren unerwünscht


Seit 2011 haben die Festplatten der iMacs eine eigene Apple-Firmware. Was zunächst relativ unspektakulär klingt, hat dennoch Folgen für jeden Verbraucher, der sein Gerät später einmal aufrüsten möchte. Wenn man also die Festplatte seines iMacs mal tauschen will und sich aber keine (überteuerte) original Apple-Festplatte kauft, läuft der Lüfter auf Hochtouren und ist somit unnötig laut. Das zeigt schon mal in Ansätzen wie Apple tickt.

Aber das ist sowieso schon wieder Schnee von gestern, denn mittlerweile geht überhaupt kein Aufrüsten mehr bei neuen Apple-Produkten.
Die neuesten iMacs haben nämlich jetzt auch (genau wie MacBook Pro Retina und MacBook Air) schon fest verlöteten Arbeitsspeicher und auch die Gehäuse dieser iMacs werden nun geklebt und nicht mehr verschraubt. Ein Aufrüsten/eigenständiges Reparieren ist somit völlig unmöglich.
Das ist gelebte Obsoleszenz in Reinkultur. Denn viele Apple-Konsumenten werden sich gegebenenfalls bei einem alten Gerät eine überteuerte Reparatur wahrscheinlich zweimal überlegen und daher das Gerät eher wegschmeißen und gleich ein neues kaufen.

Hier noch eine kurze Apple-Anekdote meinerseits. Ich habe mir 2009 voller Begeisterung ein iPhone 3Gs gekauft (mein erstes und letztes) und war damals gleich zu Beginn ziemlich frustriert, wie schwer es Apple einem machte, eigenen Content auf das Handy zu bringen (z.B. eigene Klingeltöne, der ständige Umweg über das allmächtige iTunes usw.). Als ein Jahr später (2010) iOS 4 vorgestellt wurde, spielte ich dieses -nichtsahnend- natürlich gleich drauf. Mein Handy war allerdings nach diesem "Update" zum Telefonieren nicht mehr zu gebrauchen, da jedes Telefonat, das länger als 2-3 Minuten dauerte, durch einen Absturz/Systemreboot unterbrochen wurde. Da ich keine Garantie mehr hatte (oh Wunder!), musste ich es kostenpflichtig von Apple "reparieren" lassen (um geschmeidige 100€), nur um danach festzustellen, dass das Problem nach der "Reparatur" (in Wahrheit wurde das ganze Handy einfach ausgetauscht) nach wie vor bestand und das Handy somit seinen eigentlichen Zweck (= telefonieren) nicht mehr erfüllen konnte. In diversen Foren gab es mehrere 100 Einträge, die auf dieses Problem hinwiesen - ich war also bei weitem nicht der Einzige, der davon betroffen war. Doch Apple ist das einfach ausgesessen bzw. sie haben dieses Problem einfach elegant ignoriert (und iOS 5 & 6 haben es auch nicht gelöst). Das hat mir die Augen geöffnet.
Seitdem habe ich mir nie wieder ein Apple-Produkt gekauft. Und jetzt das mit dieser ganz offensichtlichen Obsoleszenz - Apple ist für mich gestorben.

Während Google mit dem Project Ara/Phonebloks die Hardware eines Handys demokratisieren möchte (quasi ein Android für Hardware), geht Apple genau in die entgegengesetzte Richtung - nämlich die einzelnen Komponenten der Hardware so gut wie möglich selbst zu kontrollieren und jegliche Aufrüst- und Reparaturmöglichkeit der User völlig zu unterbinden.
Ich frage mich nur, warum sich so viele Menschen im wahrsten Sinne des Wortes veräppeln lassen?
Das Marketing scheint zu wirken und ja, die Produkte sind sehr schön designt.
Aber sollte man deswegen so eine Firma unterstützen, die bei ihren Produkten solchen Prinzipien (geplante Obsoleszenz) folgt?
Ich zumindest mache es nicht mehr.

Update: Ich muss zugeben, dass Apple stets an der Qualität seiner Produkte schraubt - und die ist teilweise ziemlich beeindruckend. Apple macht auch definitiv lobenswerte Aktionen. Es ist also nicht alles "schlecht" von Apple. Apple sucht sich z.B. die Rosinen anderer Betriebssysteme raus und kopiert diese dann elegant, was gut ist, da sowieso alle Firmen voneinander abkupfern (--> insgesamt gut für den technischen Fortschritt). Nur stellt sich Apple dann meist als alleiniger Innovator hin - ok, auch das sei ihnen verziehen, so funktioniert nun mal Marketing in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem.
Ich bin hin- und hergerissen, was ich von dieser Firma halten soll. :)

Sonntag, 15. Juni 2014

Einmal Sonne tanken, bitte!

Wie groß wäre der theoretische Platzbedarf, um den Strombedarf der gesamten Welt mit solarthermischen Kraftwerken zu erzeugen?
Hier ist eine Grafik von Desertec, die das veranschaulicht:
Quelle
Für mich sieht diese Fläche lächerlich klein aus. Ohne die genauen Zahlen zu kennen, würde ich sie ungefähr auf dieselbe Fläche wie Österreich schätzen (also rund 80 000 km²).
Laut einer Berechnung des ZSW würden die geplanten 1 Million Elektroautos, die die deutsche Bundesregierung als Zielvorgabe für 2020 vorsieht, nur 0,6% mehr Strom benötigen als wir heute erzeugen. Setzt man das Gedankenspiel fort, würde man für die Elektrifizierung der gesamten PKW-Flotte Deutschlands (~44 Mio. PKWs) rund ein Viertel mehr Strom benötigen als heute.
Durch ein intelligentes Stromnetz ließe sich der effektive Mehrbedarf an Strom sicher noch mal deutlich senken.

Tesla Motors (btw Elon Musk = my hero:) hat vor kurzem im Sinne von Open Source seine Patente der Öffentlichkeit freigegeben. Wir haben also bereits alle technischen Voraussetzungen - wir müssten das Rad nicht neu erfinden. 
Warum wird es also nicht umgesetzt? Mit umgesetzt meine ich jetzt und nicht in 20 oder 30 Jahren. Warum baut man von jetzt an nicht mehr nur rein elektrisch betriebene Autos und die alten Autos mit stinkenden und krebserregenden Verbrennungsmotoren werden schrittweise ausgemustert?
Warum wird nicht einfach die gesamte Kohleindustrie mit all ihren Folgen für Mensch und Umwelt stillgelegt?
Warum kann man sich politisch auf internationaler Ebene nicht einigen, solche Solarwärmekraftwerke in der Wüste zu errichten - quasi als weltpolitisches Gemeinschaftsprojekt? Why?!
Weil es, wie immer, ums liebe Geld geht.
Ach so stimmt, es ist ja außerdem wissenschaftlich auch noch gar nicht erwiesen, ob wir überhaupt einen Planeten zum Überleben brauchen.